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ASSITEJ-Werkstätten

ASSITEJ-Werkstatt des AK Südwest: Vortragsreihe JUNGES THEATER für DEMOKRATIE

Jeden Tag zeigen wir in unseren Theatern für Junges Publikum Stücke und Projekte, in denen es um die ganze komplexe Welt geht: Um Familien und Freundschaften, um Geschlechtergerechtigkeit und Fairness, um Antirassismus und Interkulturalität. Und doch: Ein mulmiges Gefühl schleicht sich ein. Reicht das? Bleiben wir in unseren schönen, achtsam gestalteten und kreativen Räumen nicht zu weit weg von der Straße, auf der gerade die Demokratie in Frage gestellt wird? Was können und müssen wir tun? Was als politische Menschen und was als Kulturschaffende?

Gemeinsam mit Autor*innen stellt der kollegiale Zusammenschluss von Theaterpraktiker*innen des Arbeitskreises Südwest der ASSITEJ in einer Reihe von Vorträgen die Frage, was insbesondere Theater für junges Publikum für demokratisches Denken leisten kann und soll.

Kontakt: Heike Mayer-Netscher, Koordination des AK (Email: aksuedwest@gmail.com)

 

Zweite Folge: Fatma Aydemir bei theaterperipherie am 15.09.2019, 18 Uhr: "Macht Theater Heimat?"

In der zweiten Veranstaltung der Reihe stellt Fatma Aydemir die Frage "Macht Theater Heimat?":
Die Journalistin und Autorin spricht darüber, wer die Macht hat, Heimat zu definieren und zu gestalten, und liest aus ihren literarischen wie journalistischen Werken. Im Anschluss gibt es Diskussionen zur Frage „Macht Theater Heimat?“ und zur Öffnung des Theaters als Ort des Kollektivs – mit interessierten Gästen, Theaterschaffenden und örtlichen Initiativen. Ab 20 Uhr gemeinsamer Ausklang.

Fatma Aydemir ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie hat in Frankfurt studiert, ist Redakteurin bei der taz und Mitherausgeberin des Essaybandes Eure Heimat ist unser Albtraum. Ihr Debütroman Ellbogen wurde 2017 unter anderem bei theaterperipherie inszeniert. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Veranstaltet von: Arbeitskreis Südwest der ASSITEJ, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

JungesTheaterFürDemokratie_Aydemir.pdf

 

Auftaktveranstaltung mit Lukas Rietzschel im Staatstheater Mainz am 14.12.2018, 18 Uhr: "Mit der Faust in die Welt schlagen?"

In der Auftakt-Veranstaltung am Staatstheater Mainz am 14.12.2018 um 18 Uhr wird Lukas Rietzschel zu Gast sein: Der Autor des Romans Mit der Faust in die Welt schlagen über zwei Brüder, die im ländlichen Sachsen aufwachsen, spricht über die Verantwortung von Kunst, über sein Buch und seine Arbeit. In anschließenden Tischgesprächen werden sich interessierte Gäste, Theaterschaffende und örtliche Initiativen darüber austauschen, wie Theater konkret reagieren kann (oder sollte!) auf rechtspopulistische Tendenzen.

Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz in Ostsachsen, lebt in Görlitz. 2012 wurde sein erster Text im ZEITmagazin veröffentlicht, seitdem folgten Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien. 2017 war er Gewinner bei Poet|bewegt - Wettbewerb für junge Literatur. Für das Manuskript seines Romandebüts wurde er 2016 mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet. 2018 erschien sein Roman Mit der Faust in die Welt schlagen im Ullstein Verlag und war nominiert für den aspekte-Literaturpreis.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und findet in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum statt. 

Die Arbeit des AK Südwest wird unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Ministerium für Bildung und Kultur Saarland.

JungesTheaterFürDemokratie_Rietzschel.pdf