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Publikationen

Schneider, Wolfgang (Hrsg.):
Kinder- und Jugendtheater in der Schweiz.
Rottke, Heidrun (Red.)
Frankfurt (Main): dipa-Verlag 1994. 130 Seiten
ISBN 3-7638-0331-9

Das Kinder- und Jugendtheater in der Schweiz, das sich in den letzten zwanzig Jahren zu einer der herausragendsten Kinder- und Jugendtheaterlandschaften in Europa entwickelt hat, beeindruckt durch eine künstlerische Vielfalt. Wodurch zeichnet sich diese Szene aus? Kinder- und Jugendtheater in der Schweiz ist ein " Theater der Einfachheit" . Es ist ein Theater der Geschichtenerzähler. Es ist ein mobiles Theater. Es ist ein Theater, das sich lustvoll und spielerisch mit existentiellen Fragen auseinandersetzt. Das Buch gibt einen Überblick über Geschichte, Struktur und aktuelle Situation des Kinder- und Jugendtheaters in der Schweiz. Gespräche mit den Theaterkünstlern Mark Wetter und Peter Rinderknecht, ein Porträt des Theaters Am Stram Gram in Genf und der Spilkischte in Basel und ein Bericht von dem jährlich stattfindenden Kinder- und Jugendtheatertreffen geben Einblicke in die künstlerische Arbeit des eidgenössischen Kinder- und Jugendtheaters. Beleuchtet wird auch die Praxis der Vermittler und Veranstalter, insbesondere aus dem Bereich Theater und Schule. Außerdem wird hier erstmals ein kommentiertes Stückverzeichnis des schweizerischen Theaters für ein junges Publikum vorgestellt.

Vorwort Das Kinder- und Jugendtheater in der Schweiz, das sich in den letzten zwanzig Jahren zu einer der herausragendsten Kinder- und Jugendtheaterlandschaften in Europa entwickelt hat, beeindruckt durch eine künstlerische Vielfalt.  

Wodurch zeichnet sich diese Szene aus? Auf welchen Traditionen baut die Theaterarbeit auf? Wie werden Stücke und ihre Inszenierungen entwickelt? Welche Rolle spielt Sprache im Theater für ein junges Publikum? Wie manifestieren sich die unterschiedlichen kulturellen Wurzeln der Deutschschweiz, der Romandie, des Tessins und der Graubündner Berge im Theater für Kinder und Jugendliche?  

Kinder- und Jugendtheater in der Schweiz ist ein " Theater der Einfachheit" . Es ist ein Theater der Geschichtenerzähler. Es ist ein mobiles Theater. Es ist ein Theater, das sich lustvoll und spielerisch mit existentiellen Fragen auseinanderzusetzen weiß.  

1990 spielten fünfzig Theatergruppen und ebenso viele EinzelkünstlerInnen in 1.300 Vorstellungen vor rund 100.000 ZuschauerInnen. Jährlich erscheint viermal die TATR, das Kommunikationsorgan der ASTEJ, die Schweizerische Sektion der Internationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche, und dokumentiert eindrucksvoll die Debatte um Inhalte und Formen des Kinder- und Jugendtheaters. In unregelmäßigen Abständen treffen sich die Kinder- und JugendtheatermacherInnen der Schweiz auf Festivals, die Feste der Sinne und der Diskussion sind. Die Szene lebt. Und sie bleibt nicht auf die Schweiz beschränkt. Zahlreiche Gastspiele im europäischen Ausland, naheliegenderweise in Frankreich, Italien, vor allem aber in Deutschland, zeugen vom Interesse der eidgenössischen KünstlerInnen an Begegnungen und am Austausch. Selbstverständlich ist auch, daß gelegentlich RegisseurInnen und SchauspielerInnen in deutschen Kinder- und Jugendtheatern arbeiten. Diese Beziehungen gilt es zu pflegen. Dem diente Anfang 1993 auch eine Tagung des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit der Friedrich Ebert-Stiftung in der Kurt-Schumacher-Akademie in Bad Münstereifel. Die vorliegende Publikation versammelt die Beiträge dieser Veranstaltung und bietet zusammen mit weiteren Aufsätzen und Interviews einen Überblick über Geschichte, Struktur und aktuelle Situation des Kinder- und Jugendtheaters in der Schweiz. Gespräche mit den Theaterkünstlern Mark Wetter, Peter Rinderknecht und Paul Steinmann sowie Porträts des Theater Am Stram Gram in Genf und der Spilkischte in Basel geben Einblicke in die künstlerische Arbeit des zeitgenössischen Kinder- und Jugendtheaters.  

Beleuchtet wird auch die Praxis der Vermittler und Veranstalter, insbesondere aus dem Bereich Theater und Schule. Ein kommentiertes Stückeverzeichnis des schweizerischen Theaters für ein junges Publikum hat Premiere in diesem Band. Da die Kinder- und Jugendtheaterschaffenden ihre Stücke meist selber im Spiel entwickeln und in ihrem jeweiligen Dialekt aufführen, hat es bisher kein schriftlich fixiertes Repertoire gegeben. Erst vor kurzem hat die ASTEJ begonnen, die Stücke aufzuschreiben, zu publizieren und somit nachspielbar zu machen. Hier werden sie erstmals gesammelt vorgestellt. [...] 

Wolfgang Schneider