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Publikationen

Hübner, Lutz:
Aussetzer.
Ein Jugendtheaterstück.
Leipzig: Ernst Klett Verlag 2008. 96 Seiten
IBSN 978-3-12-262732-4
Diese Publikation können Sie nur über den Buchhandel beziehen.

Im Rahmen unseres Projektes " Deutschstunde" setzen wir uns besonders für die Veröffentlichung von aktuellen Theaterstücken in preiswerten Heftausgaben ein.  

Ab Frühjahr 2008 liegt in der Reihe Taschenbücherei des  Klett Schulbuchverlages  mit dem Abdruck des Stückes " Aussetzer" von Lutz Hübner ein weiteres Jugendstück in Paperback Ausgabe vor. Henning Fangauf hat die dem Band beigefügten Materialien zusammengestellt und über Autor und Werk informiert. Somit steht den Schulen, die " Aussetzer" als Lektüre im Deutschunterricht behandeln, eine preiswerte, im Klassensatz anzuschaffende Publikation zur Verfügung. 

Fragen an Ulrich Hub

 

Zu der Entstehung dieses Theaterstückes gehört eine Vorgeschichte: 2004 lud der Verlag der Autoren / Frankfurt am Main mehrere Dramatikerinnen und Dramatiker ein, Theaterstücke zu schreiben, in denen Gott und die Frage nach seiner Existenz im Mittelpunkt standen. Ihr Stück „An der Arche um acht“ ist aufgrund dieses Projektes entstanden. Wie kamen Sie auf diese Geschichte?

- Gott löscht die gesamte Welt aus – aber hinterher gibt er zu, dass er ein bisschen zu weit gegangen ist. Jeder kennt diese Geschichte – und sie existiert in allen Kulturkreisen. 

 

Wissen Sie nun, wer Gott ist?

- Ich habe es noch nie gewusst – und wer es weiß, dem will ich nicht reinreden. 

 

Was mussten Sie bei der Vorbereitung des Stückes mehr studieren: die Bibel oder das Leben?

- Beides natürlich - obwohl ich das Leben nicht STUDIERE, und die Bibel nehme ich nur gelegentlich zur Hand – sie steht im Bücherregal neben Homer, Mahabharata etc. und all den anderen Märchen- und Sagenbüchern. 

 

Hatten Sie reale Menschen, Freunde, Nachbarn im Auge, als Sie die Figuren der drei Pinguine, die ja sehr vertraute menschliche Eigenschaften zeigen, schufen? 

- Wenn, dann wäre mir das nicht bewusst. Ich konstruiere Figuren und deren Wünsche und Sehnsüchte – und achte darauf, dass sie nicht zu schnell erfüllt werden. 

 

Das Stück besteht aus 2 Akten und diversen Szenen. Können Sie etwas zum dramatischen Aufbau des Stückes sagen?

- Die Protagonisten MÜSSEN zu spät auf die Arche kommen und sie als letzte verlassen, weil sie sonst unweigerlich allen anderen Gästen auf der Arche begegnen würden - und man schnell ein Theaterstück mit 1000 Figuren hätte. 

 

Wie sind Sie bei der sprachlichen Gestaltung des Stückes vorgegangen?

- So schnell wie möglich auf den Punkt kommen. Kein langes Gerede. Möglichst viele Witze. 

 

Sie haben eine gewisse Affinität zu Pinguinen. Ihr erstes Kindertheaterstück trägt den Titel „Der dickste Pinguin vom Pol“ (1969), es folgte dann „Pinguine können keinen Käsekuchen backen“ (2001). Was fasziniert Sie an den Pinguinen?

- Wenn ich an Pinguine denke, kommen mir nicht die eleganten Königs- oder Kaiserpinguine in den Sinn, sondern eher kleine struppigen Kameraden – ich habe solche in Südafrika erlebt: Furchtbar laut, extrem stinkend und sehr unkameradschaftlich - ein ständiges Treten und Schubsen. 

 

…und was macht den Käsekuchen für Sie zu etwas Besonderem?

- Da ich persönlich überhaupt keinen Kuchen mag, wundere ich mich selbst am meisten über die Vorliebe meiner Pinguine zum Käsekuchen 

(Die Fragen stellte Henning Fangauf)