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Publikationen

Kirschner, Jürgen (Hrsg.):
Vorstellungen.
Weibliche Rollen im Kinder- und Jugendtheater.
Frankfurt (Main): Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland 1999. 96 Seiten
ISBN 3-930759-10-1

 

Die Ausstellung " Vorstellungen" stellt Mädchen und Frauen im zeitgenössischen Theater für Kinder und Jugendliche in Deutschland aus drei verschiedenen Blickwinkeln vor. Beispielhaft wird gezeigt, welche weiblichen Rollen auf den Bühnen zu sehen sind und wer sie verkörpert, welche Rolle(n) Frauen hinter der Bühne spielen und welche Bedeutung das weibliche Publikum hat. Der Katalog zur Ausstellung enthält in anspruchsvoller Ausstattung und reichhaltiger Illustration - Hardcover, Fadenheftung, zweifarbige Gestaltung - im Format 23,5cm x 15,5cm neben den Fotografien und weiteren Abbildungen auch Äußerungen der Theaterfrauen, eine Beschreibung der vorgestellten Figuren und Stellungnahmen von Mädchen zum Theater als Beginn eines Dialoges. Weitere Beiträge zu Mädchen- und Frauenbildern im Kindertheater, Nachweise von Stücken, Theatern und Verlagen, Adressen und Literaturhinweise erweitern den Blick auf die Themen der Ausstellung.

" Das Buch ist glücklicherweise keine polemische Abrechnung mit ungerechten Verhältnissen in der männerdominierten Theaterwelt, sondern setzt positive Impulse für die Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendtheaters."

infodienst KULTURPÄDAGOGISCHE NACHRICHTEN Oktober 1999

" Ein ausnehmend schön gestalteter Fotoband."

TATR. Theater-Théâtro-Teatro. Zeitschrift für Kinder- und Jugend-Theater. Juni 1999

" Kurz: es ist ein informativer Bildband entstanden, in dem man gerne blättert und liest und Einblicke in den Theateralltag bekommt." Süddeutsche Zeitung 3.12.1999

 

Theaterfrauen
Inszenierte Portraits von Katrin Schander

Künstlerische Leiterin
[...] Jede Inszenierung ist für mich wie eine Eisenbahnreise: Gemeinsam mit anderen steige ich auf einen Zug, der mich, uns bewegt und verändert. Bei aller Lust am Reisen und an den Umwegen, die es mit sich bringen kann, behalte ich ein Ziel im Auge: das Publikum zu erreichen, zu bewegen, zu verändern. Wie eine Eisenbahnreise erlebe ich auch die Arbeit als künstlerische Leiterin eines Theaterbetriebs: Ich schiebe etwas an, das dann aus eigener Kraft, auf eigenen Schienen weiterrollt. Obwohl das Ziel vorher feststeht, sind diese Arbeitsreisen stets eine Bereicherung. Unvorhergesehene Ansichten und Einsichten, überraschende Begegnungen und Abschiede - nie weiß man genau, wo man ankommt und was man schließlich erreicht. Der Berufsalltag ist ein Pendel zwischen ganz unterschiedlichen Stationen: die eigene Arbeit tun und anderen zuarbeiten, hektisches Organisieren und wieder zur Ruhe kommen beim Rückzug an den Schreibtisch, wo die Reiseroute überdacht, korrigiert und neu festgelegt werden kann. Ich bin gerne unterwegs. Jeder Ort, an dem ich ankomme, ist ein Durchgangsbahnhof zu einem neuen Ziel.
Andrea Gronemeyer

Theaterfiguren
Szenen und Portraits von Frank Roland-Beeneken u.a.

Lebenswege. Hilletje Jans
Das phantastische Volksstück spielt im 18. Jahrhundert in den Niederlanden. Die Heldin, Hilletje Jans, verliert früh ihre Eltern. Der Onkel schickt die Achtjährige nach Amsterdam. Dort schiebt man ihr einen Mord in die Schuhe. Hilletje muß für sieben Jahre ins Spinnhaus. Nach ihrer Entlassung arbeitet sie hart und hungert trotzdem. Sie beschließt, ein anderes Leben zu führen, verkleidet sich und läßt sich als Matrose anheuern. Als Mann macht sie Karriere, wird Erster Steuermann und sogar Kapitän. Doch als sie wieder nach Amsterdam zurückkehrt, wird sie wieder vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Im letzten Moment kann der Prinz von Oranje sie retten.
Verlag der Autoren

Theaterpublikum
Portraits von Jörg Metzner

Faszination und Arroganz
Als ich das erste Mal im Theater war, da hat es mich fasziniert. Als ich das zweite Mal im Theater war, da hab’ ich schon selbst Theater gespielt. Da hab’ ich begonnen, auf andere Dinge zu achten, auf einzelne, kleine Dinge, auf die Sprache, auf die Bewegungen. Das dritte Mal, da habe ich mir die Schauspieler angeschaut, ob die Präsenz auf der Bühne stark ist. Seit ich ganz lang schon Theater spiele, gehe ich in noch mehr Stücke und komme mir bei jedem neuen Stück - ein bißchen arroganter vor.
Patty, 19 Jahre