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Publikationen

Kirschner, Jürgen (Hrsg.):
Weibliche Rollen Spielen.
Startinformationen zum Nachspielen und Weiterlesen
Frankfurt (Main): Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland 2001. 105 Seiten
ISBN 3-930759-10-1
Zur Zeit vergriffen!

In Prag, Lingen (Ems) und Frankfurt am Main wurden als Teil des Ausstellungsprojektes " Vorstellungen" auch theaterpädagogische Ansätze diskutiert und ausprobiert. Als Anregung für das Spiel mit Kindern und Jugendlichen unter dem Gesichtspunkt der Geschlechterdifferenz können hier die Konzepte zur Weiterbildung, ausführliche Werkstattberichte und die Ergebnisse der projektbezogenen Wirkungsforschung nachgelesen werden. Ergänzend werden ca. fünfzig Aufsätze und Bücher mit kurzen Zitaten nachgewiesen. Sie beziehen sich ebenso auf die Situation von Mädchen und Frauen in den unterschiedlichen künstlerischen bzw. kulturellen Bereichen wie auf das gesellschaftspolitische Umfeld. Deshalb findet sich neben historischen Portraits insbesondere von Theaterfrauen auch Literatur zur geschlechtsspezifischen Sozialisation in Kindheit und Jugend. Während die übrigen Texte unter www.jugendtheater.net bis 2007 auch im Internet zu finden waren, liegt die Bibliographie nur in der gedruckten Ausgabe vor.

Weibliche Rollen in Kunst und Kultur
Ein Beispiel aus der Bibliographie

" Frauen haben in den 70er Jahren die Mittel und spezifischen Möglichkeiten der Performance als hilfreich auf dem Weg der Emanzipation erkannt, und sie haben diese Kunstform seitdem als feministische Strategie genutzt, erforscht und weiterentwickelt.
Die aus dem deutschsprachigen Raum stammenden Künstlerinnen Ulrike Rosenbach und Valie Export werden in den 70er Jahren mit ihren interme-diären Darbietungen international bekannt. Sie setzen die charakteristischen Techniken der Performance - also Prozeßcharakter, Intermedialität, offene Form, spezifischer Wirklichkeitsbezug, zentrale Stellung der realen Künstler-person sowie Verwendung mythisch-ritualhafter Elemente - für die Durch-setzung ihrer feministischen Anliegen ein. Sie dekonstruieren das auf repres-siven Weiblichkeitsstereotypen basierende patriarchale Repräsentations-system. Einhergehend werden dabei selbstbestimmte Identitätskonzepte entwickelt, welche die aktuellen Lebensrealitäten von Frauen öffentlich kommunizierbar und damit auch veränderbar machen. Insgesamt werden vier Performances ausführlich analysiert sowie interpretiert."

Czeschka, Juliane: Die Performance als feministische Kunstform der 70er Jahre. Aktionen von Ulrike Rosenbach und Valie Export. Erlangen, Nürnberg: Universität, Magisterarbeit 1995.