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stadt+projekte am 13. November


Das Frankfurter Forum Junges Theater 2020 beginnt am Donnerstag, 12. November digital.

Am Freitag, 13. November seid Ihr eingeladen, eine Stadt in Eurer Nähe oder digital zu finden.
Verbindendes Element aller Orte ist die App #stadtsache, in die Ihr Fotos, Wege oder Kuriositäten uploaden könnt. So werft Ihr einen digitalen Blick in die anderen stadt+projekte!

Am Samstag, 14. November treffen wir uns alle digital, um zu sprechen über: "Was hast Du gestern gemacht?"

>>>   Programmübersicht/Timetable (PDF)   <<<

augustusburg (hybrid)+finden


Vor der Baustelle: Bestehende und neue Spielräume

Ein szenisches Gespräch von Römer/Kiss/Behr (Residenzkünstler*innen des auf weiter flur e.V. Augustusburg) mit lokalen Akteur*innen

In Augustusburg laden die drei Künstler*innen des Residenzprogramms zum Gespräch über die Stadt, ihr dortiges Ankommen, Kunst, Kultur, Bildung und Digitalisierung in ländlichen Räumen ein. Die Entwicklung des gemeinschaftlichen Lebens und Zusammenhalts durch Partizipation der Bürger*innen an kulturellen Projekten steht im Fokus der Tätigkeit von auf weiter flur e.V.

Es gibt die Möglichkeit der Teilnahme vor Ort; das Gespräch wird aber auch in Zoom übertragen und kann von 12 bis 14 Uhr online verfolgt werden.

Beteiligte: Konrad Behr, Margarete Kiss, Hanne Römer, auf weiter flur e.V.

Ort: online via Zoom; Saal im Alten Lehngericht, Markt 14, 09573 Augustusburg

Zeit: 12:00 bis 14:00 Uhr

brunsbüttel+finden


Let's walk! Theatrale Feldforschung im ländlichen Raum

In einem interaktiven Stadtspaziergang nehmen uns Jugendliche aus Brunsbüttel mit zu ihren persönlichen Orten der Stadt. Der leckerste Döner, Krisengespräche am Deich und der erste Crush auf dem Gummiplatz. Was sind ihre Orte der Stadt? Was verbinden sie mit ihnen und was vermissen sie in ihrer Kleinstadt am Nord-Ostsee-Kanal?

Im Anschluss begeben wir uns für einen Spaziergang selbst hinaus jeweils vor unserer eigenen Haustür und doch vernetzt per Telefon mit einer uns noch fremden Person.
Wieder zurück vor unseren heimischen Computern finden wir uns zu Diskussionen und informellen Runden zusammen, in denen wir uns mit Fragen befassen, die längst nicht nur Brunsbüttel betreffen: Wie erschließen wir als Kulturschaffende neue Räume? Wie beziehen wir junge Akteur*innen in künstlerische Prozesse mit ein? Wie können wir derzeit relevantes Theater für und mit unserem Publikum machen?

Am virtuellen Laberfeuer lassen wir den Tag zusammen ausklingen.
Mit dem digitalen Raum spatial.chat erkunden wir gemeinsam eine Online-Plattform abseits der gängigen Konferenztools, huschen über unseren Bildschirm, ohne uns vom Bürostuhl oder Sofa zu bewegen und treffen uns in einer Plauderecke.

Beteiligte: Malte Andritter war von 2015-2020 Theaterpädagoge am Volkstheater Wien, wo er sich intensiv mit der Aktivierung der Stadtgesellschaft in künstlerischen Prozessen beschäftigte. Diese Erfahrung möchte er nun in seine alte Heimat tragen und Strategien für den ländlichen Raum in Dithmarschen entwickeln.
Jonas Feller und Petra Jeroma suchen mit der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft immer wieder neue Wege, um Gespräche anzustiften. Über Aufführungen, Theater im Allgemeinen und die Bedingungen und Strukturen für die Produktion und Präsentation von (darstellender) Kunst. Bedingt durch die Pandemie sind auch einige Online-Formate entstanden, die im Rahmen von brunsbüttel+finden gemeinsam erprobt werden.

Zeitplan:

15:00-15:45 | PERFORMANCE: "Zwischen Döner und Deich"
In einem multimedialen Stadtspaziergang nehmen uns Jugendliche aus Brunsbüttel mit zu ihren persönlichen Orten der Stadt.

16:00-16:30 | ZWIEGESPRÄCH: "Here’s my number. So call me, maybe?!"
Per Telefon vernetzt mit einer uns noch fremden Person verlaufen wir uns gemeinsam vor unserer eigenen Haustür.

16:30-17:30 | AUSTAUSCH UND DISKUSSION: "Wie erschließen wir uns neue Räume?"
Im virtuellen Raum von spatial.chat finden wir uns zu Diskussionen und Austauschrunden zusammen.

17:30-open end | INFORMELLER AUSKLANG: Laberfeuer

Ort: spatial.chat (Link und Anleitung werden nach Anmeldung bekannt gegeben)

In Kooperation mit dem Elbeforum Brunsbüttel und dem Kulturknotenpunkt Meldorf/Brunsbüttel

dortmund+finden

 

Pädagogin und freie Kulturschaffende Neslihan Kanbur, Theaterpädagogin Linda Thaller und Stadtdramaturgin Megha Kono-Patel gestalten ein gemeinsames Projekt für essen+dortmund:

Nehmt an unterschiedlichen Kurz-Workshops teil, kommt mit Theaterakteur*innen aus NRW ins Gespräch und denkt die eigene Praxis durch Design Thinking-Methoden anders!

Zusätzlich seid Ihr alle eingeladen, in Eurer Stadt in NRW (und darüber hinaus) an einer analogen, individuell durchführbaren theatralen Schnitzeljagd teilzunehmen. Durch die App #stadtsache und Aufgaben, bei denen Du etwas vorfindest und hinterlässt, kannst Du mit den anderen in Verbindung bleiben. Du bekommst dafür per Post ein Päckchen mit den Utensilien, die Du dafür benötigst.
Die Teilnahme an dortmund+finden ist auch von überall digital (ohne die Schnitzeljagd) möglich.

Zeitplan:
11:00 | BEGRÜßUNG durch Neslihan Kanbur, Linda Thaller und Megha Kono-Patel
11:30-13:00 | verschiedene digitale WORKSHOPS:
1. Bewegungsworkshop | Referent*innen: Niko Kapler und Maria Babusch
2. Schreibwerkstatt | Referent*in: Julienne De Muirier
3. Machtkritische und rassismuskritische Pädagogik | Referent*in: Miki Welde
4. Entwicklung Hörspielproduktion | Referent*in: Sarah Jasinszczak

Im Anschluss treffen wir uns digital ab 14:00, um aus mindestens drei Sichtweisen und noch mehr Perspektiven die Fragen rund um stadt+finden zu beleuchten: Was findet gerade statt? Wen findet stadt: wen erreichen wir? Wo findet stadt statt? Und wie können wir es konkret besser machen?
14:00-14:45
PANEL 1 mit Theatermacher*innen in NRW:
Aline Bosselmann, Bassam Ghazi, Cathrin Rose, Saliha Shagasi, Lioba Sombetzki, Ella Steinmann | Moderation: Ruth Mensah
14:50-15:15
PANEL 2 mit lokalen Kunst- und Kulturorten:
Sunrise Dortmund, Rekorder, Speicher 100, Dietrich-Keuning-Haus, Judith Brinkmann & Mirjam Gaffran (Leitungsteam UZWEI_Kulturelle Bildung im Dortmunder U) | Moderation: Megha Kono-Patel
15:20-15:45
PANEL 3 mit jugendlichen Künstler*innen und Kulturschaffenden:
Justice, Niko Kapler | Moderation: Megha Kono-Patel

Ab 15:30 begeben wir uns in BREAKOUT-Sessions, um mit der Design Thinking-Methode kollektiv neue Wege zu entwickeln | Moderation: Linda Thaller und Moritz von Rappard
17:00 | Vorstellung der konkreten Ideen
18:00 | offizielles Ende, der Raum bleibt bis 19:00 offen zum optionalen Ausklang - mit der Möglichkeit, sich nach Wunsch in kleinen Räumen zu treffen und weiterzureden.

Es wird über den ganzen Tag hinweg einen Safer Space für BPoC geben.

Beteiligte: Neslihan Kanbur, Linda Thaller, Megha Kono-Patel, Amelie Lopper, Alina Aleshchenko und Kolleg*innen der darstellenden Künste für junges Publikum aus NRW

In Kooperation mit dem KJT Dortmund und dem Schauspiel Dortmund

Ort: online via Zoom

frankfurt am main+finden


Zwischen Marmor und Asphalt

Eine Glastür, die einen Einblick in ein Foyer mit Marmorboden gewährt, eine Holztür mit eingearbeiteten Verzierungen und eingeschnitzten Mustern, ein Tympanon getragen von korinthischen Säulen – es sind wenige Meter, die den Innenbereich eines Theaters von dessen Vorplatz trennen, und dennoch könnten sie unterschiedlicher nicht sein.

Zwischen Marmor und Asphalt ist ein Audio-Walk vor und in einem Staatstheater oder Künstlerhaus in einer beliebigen Stadt, der das Theater als Ort wahrnimmt und fragend untersucht:

Ist die Gesellschaft, die vor dem Theater auf den Bus wartet, dieselbe, die sich im Foyer Karten für eine Vorstellung kauft? Wie wirkt die Architektur eines Theatergebäudes auf uns? Für wen ist Theater zugänglich? Sind eine pompöse Inneneinrichtung und ein konventioneller Dress-Code soziale Barrieren? Wie sieht es mit physischen Barrieren aus? Wonach riecht ein Theater? Was ist Hochkultur?

Ihr braucht Euer Smartphone oder Euren MP3-Player sowie Kopfhörer, dann kann es schon losgehen! Jede*r kann überall in einer Stadt mit Staatstheater o.Ä. mitmachen!

Beteiligte: Antigone Akgün, Ilias Botseas

Ort: Den Audiowalk des Projekts könnt Ihr den ganzen Tag über individuell durchführen.
Ladet Euch dazu hier die MP3-Datei herunter, positioniert Euch vor einem Stadt- oder Staatstheatergebäude – und los geht’s!
Um 19:00 treffen wir uns im Zoom-Raum zum Austausch über Eure Walks.

frankfurt (oder)+finden


Einsam – Zweisam – wie kommen wir zusammen? Unterm Schirm – wer sitzt im Trockenen? Wer bleibt draußen im Regen stehen?

Samotnie – wspólnie – jak się spotykamy? Pod parasolem. Kto jest w suchym miejscu? Kto zostaje na zewnątrz w deszczu?

In einer Stadt an der Grenze – oder zwei Städten mit Fluss und Grenze dazwischen – laden wir ein zu Spaziergängen unterm Regenschirm. Acht Expert*innen aus dem Bereich Kinder- und Jugendtheater stellen sich als Gesprächspartner*innen am Telefon zur Verfügung – teils polnisch/deutsch, teils nur deutsch oder nur polnisch – und nehmen Euch mit durch die Stadt.

Zwei Routen führen durch die Doppelstadt –ein Gespräch jeweils für etwa eine halbe Stunde.
Ihr braucht ein Smartphone, mit dem Ihr Videoanrufe durchführen könnt. So bekommt Ihr eine persönliche Stadtführung DURCH Frankfurt, UNTERM Schirm, AM Telefon, mit Momentaufnahmen ÜBER Video.

Beteiligte: Club Real (Marianne Ramsay-Sonneck, Georg Reinhardt), Philip Murawski von Doppelstadtkultur e.V.
Weitere Beteiligte findet Ihr hier.

Startzeiten:
15 Uhr | 16 Uhr, jeweils mit begrenzten Plätzen. Bitte bei der Anmeldung auswählen.

gotha+finden


Hier sprechen junge Theatermacher*innen mit Verbindung zu Thüringen über ihre Such- und Findeprozesse im Stadtraum. Die Szenografin Luise Ehrenwerth spricht über die Möglichkeiten der Raumerweiterung durch Augmented Reality; und zwei Vertreter*innen des Kollektiv Kubik laden dazu ein, über Mauern zu schauen.
Die Impulse und der Austausch finden bei Zoom statt. Wir laden aber zwischendurch dazu ein, mit einem*einer Unbekannten mit dem Handy verbunden im eigenen Stadtraum spazieren zu gehen.

Beteiligte: Vincent Kresse, Luise Ehrenwerth, Kollektiv Kubik

Zeit:  10:00 bis 12:00 Uhr

Ort: online via Zoom

hildesheim+finden


+/- 120 Fragen an das Theater für Junges Publikum

Viel wichtiger als Antworten zu finden erscheint es mir manchmal, gute Fragen zu generieren und zu sammeln. Fragen, die die Mehrperspektivität der Personen und Widersprüchlichkeit der Themenkomplexe abbilden; Fragen die dröhnen, scheppern, wehtun; Fragen, die den Finger in die Wunde legen; Fragen, die an- oder aufregen; Fragen die endlich laut gestellt werden müssen.
Fragen, die eine*m immer wieder oder schon wieder oder nun endlich begegnen; Fragen, die dann nicht mehr aus dem Weg zu räumen sind und Fragen, die Konturen, Ideen, Perspektiven abzeichnen.
Fragen, die untereinander weitergegeben werden können, die über das FForum hinaus nicht an Relevanz verlieren werden, die dann an unterschiedlichen Orten weiter statt(+)finden werden.

Und genau das werden wir gemeinsam tun also ran an die Tastatur!

Diese Veranstaltung ist für alle, in deren Nähe keine Live-Veranstaltung stadt+findet
für alle, die sich einmischen wollen in das Theater für Junges Publikum
für alle, die da mal 'ne Frage haben (oder 3 oder 120) und diese endlich loswerden wollen
für alle, die bei Gruppenarbeiten immer die ganze Arbeit alleine gemacht haben
für alle Schnelltipper*innen an den Tastaturen
für alle, die kollektive Kreativität abfeiern
für alle, die Listen genauso abgefahren finden wie ich!

Beteiligte: Thilo Grawe (Junges Ensemble Stuttgart, Theaterhaus Hildesheim e.V. und Universität Hildesheim), weitere beteiligte Gäste: Pro Slot werden verschiedene Akteur*innen der Niedersächsischen Kinder- und Jugendtheaterszene aus den unterschiedlichsten Bereichen (Vermittler*innen, Freie Gruppen, Spielstätten, Theater, Landesverband, Universität, etc.) zugeschaltet sein.

Treffpunkt: online via Zoom, Link wird nach Anmeldung bekannt gegeben.

Zeiten:
9:00-10:00 Uhr | 10:15-11:15 Uhr | 11:30-12:30 Uhr | 12:45-13:45 Uhr | 14:15-15:15 Uhr | 15:30-16:30 Uhr | jeweils begrenzte Platzzahl: Bitte bei der Anmeldung auswählen.

DGS-Dolmetschung wird angestrebt und soll für einzelne, vielleicht für alle Slots angeboten werden. Bei Bedarf gerne bei der Anmeldung angeben.

münchen+finden


Public Space Stage Hunt in Munich

Durational survival of performing artists has always been a challenge. But at the moment  with the consequences of a global pandemic, that challenge now has many other layers. What does sustainability mean for performing artists in these days? Sustainability, not only in the sense of environmental sustainability but also a psychological, physical and artistic existential sustainability. How and where can we or should we continue to create and meet our audiences? Can we continue as it was? Or should we seek alternative ways to exist?

Participants of this meeting will be sharing questions, exchanging conversations and ideas and trying to suggest solutions to these challenges. As a next step, focusing on one of the greatest challenges at the moment is the accessibility to our audiences in theaters due to the restrictions, hygiene regulations and school regulations, etc.

One of the possible solutions suggested would be for any participant to have a tour outside to see the whole city as a big stage and go on a public-space stage hunt. The excursion would then finish back in ZOOM with small presentations of ideas and triggers which popped up during this tour of the city.

Time line:

11-13 h | INTRODUCTION of participants and conversations about the current situations, guest artists introducing from different countries their site-specific & public space performances for young audiences, open conversation between the participants and the artists, explaining the principles of The Public Space Stage Hunt taking place afterwards.
13-14 h | Lunch BREAK
14:00-15:30 h | HUNTING in the city of each individual (each participant will be asked to go for a walk in their city to see the city as a big stage)
16-17 h | Back in ZOOM for presentations of the Hunts and exchanging the experience

Concept and moderation: Ceren Oran, Mine Nilay Yalcin (director, Norway), Erik S Kaiel (dancer choreographer, Artistic Director at Archeopteryx 8 Dance Projects, Netherlands), Rasmus Malling Lykke Skov (performer, Teater Fluks, Denmark), Anna Donderer

Venue:  online via Zoom (link will be provided after registration)

The moderation will be held in English.

#stadtsache+finden


Wir möchten mit Euch die Städte auch digital+finden:

Während des gesamten Frankfurter Forum Junges Theater seid Ihr eingeladen, Stadtansichten und Kuriositäten in der App #stadtsache zu teilen und diese als verbindendes Element aller stadt+projekte zu nutzen.

Die App #stadtsache ist ein innovatives Werkzeug, um Fotos, Töne, Videos zu sammeln, Wege aufzuzeichnen und Dinge zu zählen. Die Ergebnisse lassen sich bestimmten Aufgaben und Aktionen zuordnen und dadurch mit anderen Nutzer*innen der App teilen. So entsteht nach und nach eine Karte, die Kinder und Jugendliche -- und natürlich Euch!! -- als Stadtexpert*innen sichtbar macht.

Wir wissen immer noch zu wenig darüber, wie Jugendliche und Kinder ihre Stadt wahrnehmen. Mit #stadtsache als Werkzeug und den richtigen Fragen können wertvolle Erkenntnisse über die Funktion und die Bedeutung des öffentlichen Raums für Kinder und Jugendliche gewonnen werden.

Nach Eurer Anmeldung zum FForum bekommt Ihr einen QR-Code zugeschickt, mit dem Ihr Euch in die App einwählen könnt. Ihr müsst keine persönlichen Daten in die App eingeben, diese allerdings auf Eurem Smartphone installieren. Die in die App geladenen Inhalte sind nicht öffentlich, sondern nur für Teilnehmer*innen des FForums und das #stadtsache-Team zugänglich.

 

berlin+finden


+++Das stadt+projekt in Berlin musste leider kurzfristig abgesagt werden.
Ihr seid herzlich eingeladen, an den Online-Projekten der anderen Städte teilzunehmen.+++


Begegnungsformat als Gesprächs- und Diskussionsforum zwischen Studierenden des Szenischen Schreibens der UdK Berlin und Schüler*innen einer Partnerschule des Theater Strahl

Welche Themen wollen Jugendliche heute auf welche Weise verhandelt sehen? Inwieweit können Nachwuchsautor*innen hier ansetzen? Wo gibt es Schnittmengen? Braucht es hybride Texte oder klare Abgrenzung? Wo verläuft für die Jugendlichen und für die Autor*innen die Grenze zwischen Jugend- und Erwachsenentheater heute?

Die Studierenden des Szenischen Schreibens loten Interesse für ihre eigenen Stückideen aus und hinterfragen neue Formen und Formate des Schreibens, wie Interaktion, Partizipation oder immersives Theater.

Beteiligte: Claudius Lünstedt, Bjørn de Wildt, die Studierenden des 16. Jahrgangs "Szenisches Schreiben" der UdK Berlin, Ivana Sokola, Uta Bierbaum, Theater Strahl (Karen Giese und Wolfgang Stüßel)

neustadt an der weinstraße+finden


+++Das stadt+projekt in Neustadt an der Weinstraße musste leider kurzfristig abgesagt werden.
Ihr seid herzlich eingeladen, an den Online-Projekten der anderen Städte teilzunehmen.+++

Das Gespräch als Kunstwerk in pandemischen Zeiten

Building Conversation ist ein performatives Gesprächsformat, entwickelt vom gleichnamigen internationalen Künstler*innenkollektiv. Auf Einladung von Matchbox, dem wandernden Kunst- und Kulturprojekt in der Region Rhein-Neckar, wird das Format dieses Jahr im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße umgesetzt – in Kooperation mit lokalen Initiativen und unter Beteiligung der Bewohner*innen. Aufgrund der Pandemie wurden die Veranstaltungen vom Frühjahr in den Herbst verlegt und das Programm zunächst in einer neu entwickelten, digitalen Variante angeboten.

Im November lädt Matchbox nun ein zur Reflexion: Über die Erfahrungen, die die Teilnehmer*innen beim Format gemacht haben, aber auch über Formen der Begegnung und des Dialogs in pandemischen Zeiten. Wie verändert Corona unser Beisammensein? Wie hat sich das Projekt dadurch verändert? Welche Auswirkungen haben die neuartigen digitalen und analogen Begegnungsorte auf die Art und Weise, wie wir miteinander und mit jungem Publikum kommunizieren? Zudem soll der Blick in die Zukunft gerichtet werden: Wie kann nachhaltiges Engagement der Teilnehmer*innen vor Ort gefördert werden?

Der Austausch findet zwischen Projektbeteiligten, Expert*innen und allen Interessierten statt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen von Building Conversation Rhein-Neckar in Neustadt an der Weinstraße (24. oder 25. Oktober 2020) wird empfohlen, ist zur Teilnahme an dieser Veranstaltung aber nicht obligatorisch.

Beteiligte: Matchbox, das wandernde Kunst- und Kulturprojekt in der Region Rhein-Neckar

 

baden-württemberg+finden


+++Das stadt+projekt in Baden-Württemberg musste leider kurzfristig abgesagt werden.
Ihr seid herzlich eingeladen, an den Online-Projekten der anderen Städte teilzunehmen.+++