Frankfurter Forum Junges Theater: FForwärts+machen

Teil 5: macht+haben | 23. bis 26. Juni 2022, Dresden


Der fünfte Haltepunkt ist eine Kooperation mit der Dramaturgischen Gesellschaft (dg) und findet im Rahmen der dg-Jahreskonferenz 2022 statt:
Diese steht unter dem Motto "Die Kunst der Begegnung" und heißt Euch vom 23.-26. Juni am theater junge generation in Dresden willkommen!

Die Teilnahme an unserem Programmpunkt macht+haben ist kostenlos.
Für die Planung bitten wir bis zum 03. Juni >> HIER <<  jedoch um Anmeldung:
Je nachdem wieviele von Euch bereits dg-Mitglied sind, können wir für weitere Interessierte den Konferenzbeitrag der dg übernehmen.
Wir informieren Euch dazu rechtzeitig vor der Veranstaltung.

Freitag, 24. Juni


14:00 bis 17:30 Uhr
Panel & Arbeitsphase: macht+haben

Begegnungen sind oft mit Begriffen wie Miteinanderreden, Dialog und Austausch verknüpft – gerade in den Darstellenden Künsten für junges Publikum.
Die Tagungsreihe Frankfurter Forum Junges Theater: FForwärts+machen beschäftigt sich seit November 2021 mit Begegnungs- und Machtsituationen und möchte in ihrer 5. Haltestelle in Dresden produktiv über "Macht" nachdenken: Wer Verantwortung hat, kann Dinge ermöglichen und verändern, Spielräume nutzen und andere Menschen empowern.
Ausgehend von drei Impulsen aus unterschiedlichen Machtperspektiven möchten wir herausfinden, welche Macht wir eigentlich haben. Und welche Strategien können wir entwickeln, um diese Macht produktiv einzusetzen?

Mit:

  • Sonja Vallot und Pascal Ulrich sprechen aus zehnjähriger Partizipations- und Berufserfahrung über Jugendclubs, Theaterkollektive und Mitsprache: Welche Macht hat man denn da so als junger Mensch? Will man diese Macht überhaupt? Welche Verantwortung geht damit einher?

    Pascal Ulrich (*1999) studiert Objekt- und Raumdesign an der FH Dortmund. Sonja Vallot (*2000) studiert Theater- und Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.
    2012 waren die Beiden Teil der Kinderjury der Ruhrtriennale. Seitdem nahmen sie an verschiedenen Projekten der kanadischen Künstlergruppe Mammalian Diving Reflex teil. 2015 waren sie Gründungsmitglieder des Kollektivs Mit Ohne Alles. Seitdem folgten Projekte bei der Ruhrtriennale und dem Schauspielhaus Bochum, eigene Projekte wie "Dragqueen, Dragking, Dragthing" und internationale Touren mit Projekten von Mammalian Diving Reflex.
  • Brigitte Dethier gibt bald ihre Macht als Intendantin des JES Stuttgart ab: Sie spricht über die Öffnung für Neues, Generationenwechsel und Wissensweitergabe.

    Brigitte ist seit 2002 Intendantin und Regisseurin am Jungen Ensemble Stuttgart sowie künstlerische Leiterin des Festivals Schöne Aussicht. Außerdem setzt sie sich seit Jahren in internationalen Verbänden und Organisationen für die Förderung des professionellen Kinder- und Jugendtheaters ein: u.a. als erste Vorsitzende der deutschen ASSITEJ. 2014 wurde ihr der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg für die Gründung und erfolgreiche Arbeit am JES verliehen.
    Für ihre Inszenierung Noch 5 Minuten erhielt sie 2009, gemeinsam mit dem belgischen Choreographen Ives Thuwis-De Leeuw, den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Als Dozentin für Schauspiel, Regie und Theatermanagement arbeitet sie an den Hochschulen in Stuttgart, Hamburg und München.
  • N.N. spricht über Allyship, Empowerment und Solidarität: Wie kann ich die eigene Macht nutzen, um andere zu empowern, die weniger davon haben? Wie kann ich solidarisch sein?
  • Begleitung:  AB __ (Aktionsbündnis)

    Damit es weiter "FForwärts" geht, möchte das AB __ (Aktionsbündnis) mit Euch über das Jahr des Frankfurter Forum Junges Theater hinweg eine diskriminierungskritische Handreichung für Theatermacher*innen erarbeiten.
    Die erste Ausgabe dieser Handreichung versteht sich als Hilfestellung einer antirassistischen Theaterpraxis: hier sollen Anregungen, Tipps und Reflexionsfragen versammelt werden, die Theaterprojekte konstruktiv begleiten können.
    Dieses Projekt geht mit dem Frankfurter Forum Junges Theater auf Reisen und wird so von Station zu Station weiterentwickelt. Beim Festival Politik im Freien Theater soll die Handreichung ihren Abschluss finden.