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workshops+impulse

 

Workshop-Lecture How to Be an Ally – Solidarität praktizieren mit der INITIATIVE für SOLIDARITÄT am THEATER
(Donnerstag, 16:00-17:30 Uhr und Freitag, 12:00-13:30 Uhr)
Die Lecture gibt auf spielerische Weise Einblick in Strategien der gegenseitigen Unterstützung in den bisher hierarchisch geprägten Theaterstrukturen. Wie wehre ich mich gegen sexistische Übergriffe? Wie kann ich Kolleg*innen unterstützen, die rassistisch angegangen werden? Wie kann ich Kritik äußern, ohne meine Karriere aufs Spiel zu setzen? Ziel ist es, Theaterschaffende zu verbünden und neue Formen von Gemeinschaft im Theaterbetrieb zu ermöglichen. Die Workshop-Lecture richtet sich an Theatermacher*innen, die sich für einen Wandel der Umgangsformen am Theater einsetzen wollen. Mit einem intersektionalen Ansatz werden die Positionen, aus denen gesprochen wird, reflektiert. Dabei ist die Bereitschaft, sich mit eigenen Privilegien auseinanderzusetzen, Voraussetzung für die Teilnahme.

 

Workshop Gemeinsam entscheiden mit Simon Kolb
(Freitag, 10:00-14:00 Uhr)
Was braucht es, dass Entscheidungen in einer Gruppe für alle tragfähig sind? Wo sind Chancen und Stolpersteine in gemeinsamen Entscheidungsprozessen?
Wie sehen stimmige Gruppenentscheidungen aus? Und wie nicht? Und was hat das alles mit gesellschaftlichem Wandel zu tun?
In dem Vormittagsworkshop werden wir uns diesen und anderen Fragen widmen: wir werfen einen gemeinsamen Blick auf das potential von gemeinsamen Entscheidungsprozessen und stellen die Frage, was das alles mit uns und unserem beruflichen Umfeld zu tun hat.

 

Workshop Macht_Worte mit Danja Erni und Fleur Sandjon
(Freitag, 10:00-14:00 Uhr)
Macht_Worte ist ein Workshop zu machtkritischer und diversitätssensibler Sprache. Sprechtheater, Stückbeschreibungen, Regieanweisungen, Einladungsschreiben, Kritiken: Sprache spielt im Theaterbetrieb als Teil der Kunstproduktion und der Verständigung darüber eine entscheidende Rolle. Will Theater der Wirklichkeit unserer pluralen Gesellschaft gerecht werden, muss auch die verwendete Sprache diverse Sprechweisen widerspiegeln, Bezeichnungspraxen (selbst-)kritisch beleuchten und offen für Veränderungen sein.
Der Workshop konzentriert sich darauf, wie im eigenen (Berufs-)Alltag machtkritisch und diversitätssensibel mit Sprache umgegangen werden kann. Hierbei wird es Raum dafür geben, sowohl das eigene Sprachverhalten zu reflektieren – von welcher Position aus spreche ich und wie? – als auch an Beispielen aus der Praxis zu arbeiten. Ausgehend von Methoden und Materialien, welche an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und Aktivismus entwickelt wurden, werden Transfermöglichkeiten für eine Auseinandersetzung mit Sprache und Macht in der eigenen (theaterpädagogischen) Arbeit mit jungen Menschen erprobt und diskutiert.

 

Praxiswerkstatt endlich+entwickeln! In kürzester Zeit zu innovativen Ideen mit Moritz von Rappard
(Freitag, 15:00-16:30 Uhr)
Die Werkstatt geht aus von dem Wunsch nach verstärktem Einbezug verschiedener Akteur*innengruppen in die Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Weiterbildungsangeboten: Welche Beteiligungsformate erlauben eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe?
Inspiriert von Design Thinking arbeiten wir mit einer Methodik, die mit kollektiver Kreativität in kurzer Zeit zu konkreten Ideen führt. Wir beginnen im Plenum und verständigen uns über die Aspekte einer Fragestellung, auf die wir Antworten entwickeln wollen. Nach der Aufteilung in Kleingruppen führt ein Prozessleitfaden mit sportlichen Zeitvorgaben direkt in die Lösungsfindung. Kurze konstruktive Feedbackrunden helfen, die Vielzahl unterschiedlicher Ideen auf den Punkt zu bringen und etwas zu entwickeln, das voraussichtlich niemandem allein eingefallen wäre. Das Beste daran: Ab sofort kann es mit der Umsetzung der Lösungsideen losgehen!
Erprobt wurde die Methode im Rahmen der bundesweiten KIWit-Veranstaltungsreihe "Diversität in Arbeit" der Stiftung Genshagen.

 

Die Impulsgespräche sind Gesprächsrunden, in denen zwei impulsgebende Personen ein Projekt zum Thema vorstellen, ein Statement halten, Thesen präsentieren o.ä. Für die Dauer von 90 Minuten wird eine temporäre Arbeitsgruppe gebildet, so dass die Impulsgespräche nicht nur diskutieren, sondern sozusagen live zusammen+arbeiten und dabei auch ein kleines Ergebnis festhalten sollen: z.B. ein Mini-Manifest, eine Lösungsthese, eine konkrete Forderung....
Begleitung: Thilo Grawe

 

Für die Offenen Slots bring your own+texte und bring your own+themen könnt Ihr im Anmeldeformular Vorschläge machen: worüber möchtet Ihr sprechen, welches Thema, Projekt oder Stückentwurf mitbringen und mit den anderen Gästen diskutieren?
Ihr könnt euch sozusagen einen Slot buchen: wir sammeln alle Vorschläge und melden uns nach der Anmeldefrist bei euch zurück!